Helden-Geburtstag

Akiba Rubinstein

1. Dezember 1880

Bis heute berufen sich sogar Weltmeister und Herausforderer (Petrosjan, Gelfand) auf ihn und messen seiner Spielweise große Bedeutung für die eigenen Erfolge bei. Dabei ist es lange her, dass Rubinstein Weltklasse war: in den 10er- und 20erjahren des 10.Jahrhunderts galt er als Kandidat für den WM- Titel, den zu dieser Zeit Lasker innehatte. Es kam jedoch nie zu einem Match. Rubinstein bereicherte die Schachtheorie, und so hinterließ er uns zum Beispiel die Rubinstein-Varianten im Nimzowitsch-Inder (1. d4 Sf6 2. c4 e6 3. Sc3 Lb4 4.e3) und in der Französischen Verteidigung (1. e2–e4 e7–e6 2. d2–d4 d7–d5 3. Sb1–c3 d5xe4). Rubinstein galt als einer der besten Positionsspieler überhaupt und als Endspielkönner, dessen Methoden Eingang in die Endspiellehrbücher fanden. Nebenher war auch ein Studienkomponist, der einige berühmte Studien ersann.

Erich Cohn – Akiba Rubinstein, St. Petersburg 1909, auf chessgames.com

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