Helden-Geburtstag

Alexander Aljechin

19. Juli 1892

Der junge Alexander hatte dank eines wohlhabenden Elternhauses schon früh die Gelegenheit, sich voll auf seine Leidenschaft Schach zu konzentrieren. Es zeigte sich schon bald sein außergewöhnliches Talent. Durch den Match-Sieg gegen den Kubaner Jose Raoul Capablanca wurde er der vierte Schachweltmeister. Capablanca, der bis dahin kaum mal eine Partie verloren hatte,  wurde eine gewisse Neigung zur Nachlässigkeit nachgesagt. Das war auf jeden Fall nicht unbedingt erfolgversprechend gegen einen Gegner Aljechin, der stets energiegeladen und bestens vorbereitet in seine Partien ging. Aber scheinbar ebenso nachlässig geworden wie sein Vorgänger auf dem Schachthron verlor er seinen Titel 1935 an Max Euwe. Mit dem Unterschied, dass er sich umso disziplinierter dem Projekt Titelwiedergewinn widmete. Mit Erfolg: zwei Jahre später hieß der Weltmeister wieder Alexander Aljechin.

Aljechin war ein sehr produktiver Schachautor. Insbesondere seine Turnierbücher zählen zu den Klassiker der Schachliteratur (z.B. Nottingham 1936, New York 1924, New York 1927 und „Meine besten Partien 1908-1923“).

Réti – Aljechin, Baden-Baden 1925, bei chessgames.com

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